Der Leiter des SEBRAE, Luiz Barreto, schaut optimistisch auf die Entwicklung von Mikro- und Kleinunternehmen zurück / Copyright: Agência Brasil
Der Leiter des SEBRAE, Luiz Barreto, schaut optimistisch auf die Entwicklung von Mikro- und Kleinunternehmen zurück / Copyright: Agência Brasil

Der Leiter des SEBRAE, Luiz Barreto, schaut optimistisch auf die Entwicklung von Mikro- und Kleinunternehmen. / Copyright: Agência Brasil

Für die brasilianischen Unternehmen, die am Programm des brasilianischen Services zur Unterstützung von Mikro- und Kleinunternehmen SEBRAE (Serviço Brasileiro de Apoio às Micro e Pequenas Empresas) teilhaben, entstehen durch die Fußball-WM neue Möglichkeiten zur Entwicklung und Vermarktung ihrer Produkte und Dienstleistungen. Von Beginn des Programms im Jahr 2011 bis zum 30. Juni 2014 konnten 500 Millionen Reais erwirtschaftet werden, so gab der Leiter von SEBRAE, Luiz Barreto, am vergangenen Montag (07.07.) in Rio de Janeiro bekannt. Auch glaubt Barreto an einen weiteren Anstieg zum Abschluss der WM.

Seit Start des Programms wurden 43.910 Unternehmen in Form von Kursen oder Geschäftsrunden unterstützt. Von dieser Gesamtzahl werden 10.000 Firmen immer noch vom SEBRAE begleitet. Die Bereiche, die besonders stark vertreten waren, sind das Bauwesen (vor allem vor der WM), der Tourismus, das Handwerk und Dienstleistungen.

Laut Barreto wurden in den zwölf brasilianischen Gastgeberstädten 19 Geschäfte eröffnet, die Kunsthandwerk präsentieren, typische Produkte der Region oder Kulinarisches. Im Bundesstaat Minas Gerais wurde beispielsweise der typische Käse verstärkt vermarktet und der Zuckerrohrschnaps Cachaça, im Nordosten war es vor allem Maniok. In den Geschäften sind nicht nur der Verkauf der Produkte möglich, sondern auch neue Kontakte und somit die Akquise zukünftiger Geschäftspartner. Damit würden die Geschäfte also auch über die WM hinausgehen, so Barreto zuversichtlich. (ds)