Die Deutschen bei der Preisübergabe nach dem WM-Finalspiel gegen Argentinien / Copyright: Agência Brasil
Die Deutschen bei der Preisübergabe nach dem WM-Finalspiel gegen Argentinien / Copyright: Agência Brasil

Die Deutschen bei der Preisübergabe nach dem WM-Finalspiel gegen Argentinien. / Copyright: Agência Brasil

Als Abschluss zur Fußball-WM war beim Finalspiel Deutschland gegen Argentinien das Maracanã-Stadion in Rio de Janeiro mit 74.738 Fans ausverkauft. 4.066 Eintrittskarten gingen laut Angaben der FIFA an Deutsche und 4.461 an Argentinier, Brasilianer kauften 12.898 Tickets. Außer der Fans waren noch 1.582 VIPs in den Ehrenlogen anwesend, 2.500 Journalisten sowie mehr als zehn Staatschefs.

Was die Fans bei der gesamten WM betrifft, steht Brasilien an zweiter Stelle hinter den USA im Jahr 1994. Die zwölf brasilianischen Gastgeberstädte empfingen insgesamt 3.429.873 Fans. Die USA empfing ihrerseits in 52 Spielen 3.587.538 Fans, im Durchschnitt 69.000 Zuschauer pro Spiel. Damit war die Kapazität der Stadien höher als die der zwölf aktuellen Gastgeberstädte. In Brasilien liegt der Durchschnitt bei etwas mehr als 53.000 Zuschauern, was 98,4 Prozent der Gesamtkapazität ausmacht.

Ein weiterer Rekordwert sind die geschossenen Tore. Mit 171 liegt die WM in Brasilien zusammen mit der 1998 in Frankreich ausgetragene an der Spitze. Weitere Rekorde waren beispielsweise, dass Deutschland mit 224 Toren Brasilien vom ersten Platz verdrängte (221 geschossene Tore im Verlaufe der WM-Geschichte). Auch schoss der deutsche Fußballspieler Klose sein 16. Tor und übertraf damit den Brasilianer Ronaldo. Letztendlich ist es Deutschland gelungen, die erste europäische Nation zu sein, die als Gewinner einer WM in Amerika hervorgeht. (ds)