„Bei Massenveranstaltungen wie dem Karneval gelangt Brasilien schnell an seine organisatorischen Grenzen. Die Bewohner befürchten Preisexplosionen und ein Verkehrschaos bei der Fußball-WM und den Olympischen Spielen.

Der Karneval ist vorbei, und wie jedes Jahr weist die Bilanz in Rio de Janeiro volle Hotels, volle Straßen, volle Kassen aus. Aber den Pannen und Mängeln wird in diesem Jahr mehr Aufmerksamkeit gewidmet als in vorangegangenen, denn jedes Massen-Ereignis wird zurzeit als eine Art Generalprobe für die Fußball-WM 2014 und die Olympischen Spiele zwei Jahre später angesehen. Und dass Rio und ganz Brasilien besonders gut vorbereitet seien, finden eigentlich nur die verantwortlichen Politiker. „Imagina na Copa!“ – dieses Aufstöhnen ist schon ein geflügeltes Wort geworden: Stell dir vor, wie das erst bei der WM wird! Der offizielle Optimismus, die Mega-Events gut zu organisieren, wird stets von einer kräftigen Skepsis derer begleitet, die die Welt nicht durch die getönten Scheiben ihres Dienstwagens sehen.“ (Frankfurter Rundschau Online)

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