Laut Minister Gilberto Carvalho hat die WM-Niederlage Brasiliens keine Auswirkungen auf die Wahlen im Oktober. / Copyright: Agência Brasil
Laut Minister Gilberto Carvalho hat die WM-Niederlage Brasiliens keine Auswirkungen auf die Wahlen im Oktober. / Copyright: Agência Brasil

Laut Minister Gilberto Carvalho hat die WM-Niederlage Brasiliens keine Auswirkungen auf die Wahlen im Oktober. / Copyright: Agência Brasil

Die Niederlage Brasiliens im Halbfinale der Fußball-Weltmeisterschaft am vergangenen Dienstag habe keinerlei Einfluss auf die Wahlen im kommenden Oktober, glaubt der Ministerpräsident des Generalsekretariats der Präsidentin Gilberto Carvalho. In einer Pressekonferenz erklärte er, dass es selbst im Falle eines Sieges Brasiliens keine Auswirkungen auf die Wahlen geben würde. „Jede Studie in der Vergangenheit zeigt, dass es keinen Zusammenhang gibt. Es gab bereits eine WM, bei der die Mannschaft gewann und die Opposition aus den Wahlen als Sieger hervorging und andersherum.“

Das einzige Risiko sei gewesen, wenn sich Brasilien den Spott der ganzen Welt eingehandelt hätte, wenn es nicht in der Lage gewesen wäre, die WM auszurichten. „In diesem Fall hätten wir natürlich als inkompetent dagestanden und das hätte sich wiederum auf die Bewertung der Fähigkeiten der Regierung ausgewirkt, so Carvalho. Laut des Ministers seien in zwei Wochen, wenn die Wahldiskussion beginne, andere Fragen wichtig wie das Regierungsprogramm und die Vergangenheit der Kandidaten.

Außerdem sei die Niederlage ein Fußball-Vorfall gewesen, und selbst wenn die Mannschaft mit einem Sieg die Probleme im brasilianischen Fußball überwinden hätte können – „wie Korruptionsvorwürfe, Verlust von Spitzenspielern und Pleiten von Clubs“ – gebe es diese schon länger und sollten deshalb behoben werden.

„Wir sind ein von Korruption gezeichnetes Land, was lange Zeit unter den Teppich gekehrt wurde. Als wir angefangen haben, die Bundespolizei aufzuwerten, die Generalkontrollstelle des Landes, ihnen wirkliche Autonomie gegeben haben, Dinge geschaffen haben wie das Portal für Transparenz und das Gesetz zum Recht auf Informationen, ist die Korruption explodiert“, so der Minister. (ls)