Die brasilianische Zentralbank bemüht sich um eine geringe Inflation, sagt ihr Präsident. / Copyright: OPLOP, Wikipedia
Die brasilianische Zentralbank bemüht sich um eine geringe Inflation, sagt ihr Präsident. / Copyright: OPLOP, Wikipedia

Die brasilianische Zentralbank bemüht sich um eine geringe Inflation, sagt ihr Präsident. / Copyright: OPLOP, Wikipedia

Die brasilianische Zentralbank ist bemüht die Inflation im Land gering zu halten, ließ am vergangenen Dienstag (18. Februar) der Präsident der Bank Alexandre Tombini wissen. In Interviews mit Journalisten der internationalen Presse sagte er, dass die Währungsaufsicht daran arbeite, dass die Werte der Inidizes in diesem und im folgenden Jahr sinken. Tombini zufolge wirkt sich die Erhöhung des Leitzinses Selic um 3,25 Prozentpunkte immer noch auf die Begrenzung der Inflation aus. Er bestätigte zudem, dass die Zentralbank die Preisentwicklung weiter genau im Blick behalten werde, um die Konvergenz zum nationalen Verbraucherpreisindex (IPCA) zu gewährleisten, von 4,5 Prozent mit einer Toleranz von zwei Prozentpunkten nach oben oder nach unten.

„Die Geldpolitik funktioniert mit einer gewissen Verzögerung. Die Auswirkung von dem, was wir machen, um die Inflation zu kontrollieren, wird sich noch in der nächsten Zeit bemerkbar machen“, sagte Tombini sinngemäß. Wir machen unsere Hausaufgaben, die Inflation zu bekämpfen. In großen Teilen waren wir bereits erfolgreich.“

In Bezug auf das Wirtschaftswachstum in 2014 sagte der Präsident, dass nicht zu erwarten gewesen sei, dass das Land in der zweiten Jahreshälfte des vergangenen Jahres trotz der jüngsten Indikatoren in Rezension fallen würde. Für dieses Jahr wies er daraufhin, dass die Infrastrukturprogramme, wie die zum Bau von Straßen und Flughäfen, die Investitionen und das Wirtschaftswachstum in den kommenden Jahren anfeuern werden.

In der vergangenen Woche berichtete die Zentralbank, dass der Index zur Messung der Wirtschaftsaktivität (IBC-Br) – ein Indikator, der eine Vorschau auf das Bruttoinlandsprodukts gibt – im zweiten Quartal des vergangenen Jahres um 0,21 Prozent und im dritten Quartal 2013 um 0,17 Prozent gesunken ist. Wenn die Wirtschaftsaktivität in zwei aufeinander folgenden Quartalen zurückgeht, befindet sich die Wirtschaft in einer technischen Rezension.

Zum Handel sagte Tombini, dass sich Brasilien in einer besseren Lage als andere Schwellenländer befinde, wie die Türkei und Argentinien, um mit den Turbulenzen im weltweiten Finanzsystem umgehen zu können. Die internationalen Reserven von rund 375 Milliarden US-Dollar hätten Brasilien geholfen mit der Volalität des Dollars umzugehen, während die geldpolitischen Anreize in den USA zurückgefahren wurden. (ls)