Der nationale Währungsrat gibt 21 Milliarden Reais an zusätzlichem Kreditvolumen für die Agrarindustrie frei. / Copyright: Wikimedia Commons
Der nationale Währungsrat gibt 21 Milliarden Reais an zusätzlichem Kreditvolumen für die Agrarindustrie frei. / Copyright: Wikimedia Commons

Der nationale Währungsrat gibt 21 Milliarden Reais an zusätzlichem Kreditvolumen für die Agrarindustrie frei. / Copyright: Wikimedia Commons

Die Agrarindustrie kann mit einem zusätzlichen Kreditvolumen von 21 Milliarden Reais in der aktuellen Ernteperiode rechnen. Der nationale Währungsrat (CMN) leitete dazu die Spareinlagen der Agrarindustrie um. Laut brasilianischer Zentralbank folgen die Maßnahmen dem Ernteplan 2014/2015, der im Mai dieses Jahres veröffentlicht wurde. Die Finanzmittel wurden durch zwei Beschlüsse des CMN freigegeben.

Mit dem ersten Beschluss wurde der Anteil der Spareinlagen für die Agrarindustrie, die die Banken für Landwirtschaftskredite bereitstellen müssen, von 67 Prozent auf 72 Prozent erhöht, was dem Sektor ein Plus von fünf Milliarden Reais brachte. Um dadurch nicht die Vergabe anderer Kredite zu gefährden, verringerte der CMN den Anteil der Mindestreserve für die Agrar-Spareinlagen bei der Zentralbank von 18 Prozent auf 13 Prozent.

Der zweite Beschluss erlaubt es Banken, die in der Ernteperiode 2013/2014 mit Kalkulation und Vermarktung beauftragt wurden, den Gewichtungsfaktor bei der Bewertung für Kreditvergaben in der Agrarindustrie außen vorzulassen. So wurden noch einmal 16 Milliarden Reais für die Landwirtschaftsbranche freigesetzt. Derzeit befassen sich fünf Finanzinstitute mit Spareinlagen für die Agrarindustrie: die Banco do Brasil, die Banco do Nordeste, Banco da Amazônia, Banco Cooperativo do Brasil e Banco Sicredi. (ls)