Die ANATEL untersucht derzeit die Vertragsbedingungen zwischen den Telekommunikationsunternehmen TIM und Oi / Copyright: ANATEL
Die ANATEL untersucht derzeit die Vertragsbedingungen zwischen den Telekommunikationsunternehmen TIM und Oi / Copyright: ANATEL

Die ANATEL untersucht derzeit die Vertragsbedingungen zwischen den Telekommunikationsunternehmen TIM und Oi / Copyright: ANATEL

Die brasilianischen Telekommunikationsunternehmen TIM und Oi haben kürzlich einen Vertrag abgeschlossen, der die gemeinsame Nutzung von Mobilfunkantennen der vierten Generation (4G) festlegt. Derzeit liegt der Vertrag bei dem Nationalen Telekommunikationsunternehmen ANATEL (Agência Nacional de Telecomunicações) vor, wo dieser durch deren Rat analysiert wird. Man gehe davon aus, dass in wenigen Wochen eine Genehmigung erfolgt.

„In einigen Fällen gibt es wenig Platz, so dass nur eine Antenne errichtet wird, die mit den beiden Frequenzen der Anbieter arbeitet. Der Verbraucher nimmt diese Veränderung nicht wahr, sie zeigt sich aber darin, dass Investitionen effizienter und Probleme wie bei der Stadtplanung oder beim Fehlen von Platz gelöst werden“, so teilte der Vice-President von TIM, Mario Girasole, mit. Des Weiteren kommentierte er, dass das Dokument klar die Verantwortlichkeiten der beiden Unternehmen abgrenzen würde, vor allem was die Qualität der Serviceleistungen betrifft. Durch den Vertrag wird den Unternehmen ermöglicht, ihre Infrastruktur zu erweitern und beispielsweise den Empfang an bestimmten Orten zu optimieren.

Laut Angaben des Präsidenten der ANATAEL, João Batista, hätte man großes Interesse daran, das Abkommen schnellstmöglich in die Praxis umzusetzen und damit Infrastrukturprobleme zu lösen. Der Zeitplan der ANATEL sieht vor, dass die 4G-Technologie ab April in den Gastgeberstädten des Konföderationen-Pokals in Betrieb geht und ab Dezember auch in den Gastgeberstädten der Fußball-WM. (ds)