Der Gesundheitsminister Alexandre Padilha spricht über den die zweite Einschreibungsetappe des Ärzteprogramms / Copyright: Agência Brasil
Der Gesundheitsminister Alexandre Padilha spricht über die zweite Einschreibungsetappe des Ärzteprogramms / Copyright: Agência Brasil

Der Gesundheitsminister Alexandre Padilha spricht über die zweite Einschreibungsetappe des Ärzteprogramms / Copyright: Agência Brasil

Das brasilianischen Ärzteprogramms Mais Médicos („Mehr Ärzte“) ist jetzt in die zweite Einschreibungsetappe gegangen. Dabei registrierten sich 3.016 Fachangestellte. Von dieser Gesamtzahl haben 1.414 ein brasilianisches Diplom und 1.602 einen ausländischen Abschluss. Auch die Gemeinden konnten wieder am Programm teilnehmen, so dass 514 Städte und 25 Bezirke, in denen die indigene Bevölkerung lebt, ihre Nachfrage nach Ärzten anmeldeten. Mit den neuen teilnehmenden Orten steigt die Zahl an benötigten Ärzten auf 16.625.

Diejenigen, die bereits den gesamten Einschreibungsprozess abgeschlossen haben und einen brasilianischen Abschluss vorweisen beziehungsweise ihren Abschluss in Brasilien anerkannt haben, müssen sich bis heute für eine Gemeinde entscheiden, in der sie tätig sein wollen. Die Facharbeiter mit einem ausländischen Diplom müssen sich bis zum 13. September gedulden, an dem die restlichen freien Stellen zugewiesen werden.

Der Gesundheitsminister Alexandre Padilha kommentierte, dass nach diesen beiden Etappen schließlich an andere Strategien gedacht werden muss, wie Brasilien noch weitere Ärzte akquirieren kann. Auch wies er noch einmal darauf hin, wie wichtig es sei, ausländische Ärzte ins Land zu holen, um die starke Nachfrage abzudecken, da es einfach zu wenig brasilianische Fachangestellte gäbe.

In der ersten Etappe des Programms hatten sich 18.450 Ärzte eingeschrieben, aber davon bestätigten nur 1.096 brasilianische und 282 ausländische Ärzte ihre Teilnahme am Programm. Die hohe Zahl der Einschreibungen hatte den Verdacht mit sich gebracht, dass die Einschreibungen von außen manipuliert wurden. Aus diesem Grund bat das Gesundheitsministerium um die Unterstützung der Bundespolizei Polícia Federal. (ds)